
Geschichte & Tradition des Kaschmirs
Kaschmir kommt von der Kaschmirziege, die in den Hochebenen Zentralasiens überwintert — bei Temperaturen bis minus 30 Grad. Ihr feines Unterhaar ist die Faser, um die es geht.
Vom Hochland nach Europa
Über Handelswege kam der Stoff im 18. Jahrhundert nach Europa und wurde zum Statusstück: Schals, die man vererbte. Der Name geht auf die Region Kaschmir zurück, in der die Tücher gewebt wurden.
Warum es so selten ist
Eine Ziege gibt im Jahr rund 150 Gramm brauchbares Unterhaar. Für einen Pullover braucht es das Vlies mehrerer Tiere — gekämmt, nicht geschoren.
Heute
Gute Ware ist rückverfolgbar: von der Herde über die Spinnerei bis zum fertigen Stück.







